Our common future - Mikroplastik als Problemreststoff

Our common future

Mikroplastik als Problemreststoff

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Deutenberg, der Rudolf-Steiner-Schule und der Staatlichen Feintechnikschule sollen in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen einen Beitrag leisten zur Erforschung und Identifizierung der Eintragspfade von Mikroplastik in den Gewässern der Region Villingen-Schwenningen. Gemeinsam wird erforscht, wo und wie Mikroplastik im Haushalt und in der Industrie anfällt. Hierfür werden Proben aus Gewässern in der Region entnommen und ein „Mikroplastik-Kataster“ erstellt. Im Labor sollen die Jugendlichen mit wissenschaftlicher Unterstützung untersuchen, inwieweit bestimmte Enzyme Mikroplastikpartikel abbauen können. Die Ergebnisse werden mittels Workshops und Ausstellungen an Politik und Öffentlichkeit herangetragen. Das Projekt beginnt im September 2020 und endet im August 2023. Es findet je nach Klassenstufe in Form einer Arbeitsgemeinschaft oder eines Seminarkurses statt.

Das Umweltzentrum ist Kooperationspartner und plant Veranstaltungen, organisiert ein Festival, ist Ansprechpartner und stellt Räumlichkeiten zur Verfügung. Zudem hat das Umweltzentrum die Aufgabe Ergebnisse an die Öffentlichkeit heran zu tragen und diese über das gesamte Projekt zu informieren. Dies soll u. a. durch Analysen erfolgen.

https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/our-common-future

Coffee-to-go-Prinzip - Am Anfang war der Rohstoff

Coffee-to-go

In Kooperation mit dem Amt für Abfallwirtschaft des Schwarzwald-Baar-Kreises hat das Umweltzentrum SBN das Projekt „Coffee-to-go-Prinzip - Am Anfang war der Rohstoff“ konzipiert. Das Projekt hat zum Ziel mit den Schulen des Landkreises zusammen die richtige Mülltrennung, Müllvermeidung und eine Wertschätzung von Rohstoffen den jungen Menschen näher zu bringen.

Beginnend bei der Entwicklung der Müllentsorgung, den Aufgaben des heutigen Abfallwirtschaftsamtes und der richtigen Mülltrennung wird den jungen Menschen leicht verständlich und angelehnt an den praktischen Alltag, die wichtigen Grundlagen unserer Abfallwirtschaft erläutert. Dabei soll auch die jeweilige Mülltrennung der beteiligten Schulen analysiert und wenn nötig optimiert werden.

Damit unser Müll, Abfall und Schrott mit anderen Augen gesehen und als Rohstoff von morgen wahrgenommen wird, lernen die jungen Menschen, aus was unsere Konsumgüter bestehen, wo und wie diese Rohstoffe gewonnen werden und was das für unsere Lebensgrundlage Natur bedeutet.

Über den eigenen Tellerrand hinausschauen, Zusammenhänge verstehen. Wir möchten die jungen Menschen auf einfachem Weg dabei begleiten, Zusammenhänge des eigenen Handelns und den Geschehnissen auf der Erde zu erkennen.

Um unsere Lebensgrundlage Natur zu erhalten, hilft es Verbrauch von Rohstoffen zu reduzieren und Konsumgüter sorgfältiger zu gebrauchen. Hierbei spielt die längere Nutzung von Gütern, die Anschaffung von gebrauchten Gütern oder das Reparieren anstatt neu zu kaufen eine wichtige Rolle. Mitmachaktionen und Exkursionen geben Anreize und Impulse zum Umdenken. Dabei hat es nicht zum Ziel auf neue Güter gänzlich zu verzichten, sondern das Alternativen vorgestellt werden.

Spielerisch, informativ, Alltagsnah sollen Inhalte vermittelt werden.

Vogellehrpfad

Vogellehrpfad

(Bilder: UWZ SBN)

Im Rahmen der Landesgartenschau 2010 entstand die Idee, auf der Möglingshöhe und im Schwenninger Moos einen Vogellehrpfad einzurichten. Zusammen mit Ernst Beiter, Dagmar Lode und Franziska Kurz und vielen Sponsoren wurde das Projekt verwirklicht. 2013 wurde der Lehrpfad mit 31 Tafeln eingeweiht und beginnt am Umweltzentrum. Hier werden in kurzen Beschreibungen mit Bild - passend zum jeweiligen Lebensraum: Park, Moor, Wasser, Waldrand - heimische Vögel dargestellt.