Unser Leitbild

 

Die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt kann nur verstehen, wer die Zusammenhänge kennt.

Bildung ist die Basis für erfolgreichen Natur- und Umweltschutz, der ohne ein Grundverständnis für das Leben auf unserem Planeten nicht möglich wäre. Spezialisten aus Lehre und Wirtschaft, geben ihr Wissen an Jung und Alt weiter. Das Umweltzentrum auf der Möglingshöhe in Schwenningen bietet dazu ideale Voraussetzungen.

Naturschutz und Landschaftspflege
Foto: Manton

Die Moore der Baar sind Schwerpunkte der heimatlichen Naturschutzarbeit

Neben einer Vielzahl von Naturdenkmäleren und Naturschutzgebieten im Umkreis des Umweltzentrums Schwarzwald Baar Neckar liegt uns das Schwenninger Moos besonders am Herzen. Es ist das Bindeglied von Donau und Necker und beherbergt nicht nur das Quellgebiet des Baden-Württembergischen Landesflusses, sondern gab auch den Ursprungsgedanken zur Gründung des Umweltzentrums Schwarzwald Baar Neckar.

Unsere Wurzeln sind uns wichtig

Das Umweltzentrum bietet hier Raum für Konzeption und Planung der Maßnahmen. Wir sind Heimat und Schnittstelle der Verbände unserer Region. Umweltverbände wie der Schwarzwaldverein, der Schwäbische Albverein, der BUND oder die Naturfreunde pflegen zusammen mit den kommunalen Verantwortlichen die Schutzgebiete und Landschaften unserer Region. Zusammen mit Land- und Forstwirten bilden sie eine starke Truppe.

Die Baar beherbergt einige der wichtigsten Moorkomplexe des Landes

Allerdings sind durch Torfabbau und Entwässerung schon viele große Moore für immer verschwunden. Die Baar ist in vielerlei Hinsicht eine verbindende Region. Die Landschaft liegt an der europäischen Wasserscheide- von Neckar und Donau. Sie verknüpft also Flüsse, die entweer in die Nordsee oder ins Schwarze Meer münden. Im Schwenninger Moos fließt der größte Teil des Oberflächenwassers dem Neckar zu, die Villinger Gemarkung entwässert jedoch in Richtung Donau. Auch das Zollhausried und das Plattenmoos bei Tannheim liegen auf dieser mitteleuropäischen Wasserscheide. Diese räumliche Nähe der beiden großen Flusssysteme ermöglicht es vielen Tiergruppen, von der einen Flusslandschaft in die nächste zu wechseln. Insgesamt 34 Moore mit einer Gesamtfläche von knapp 890 ha sind- beziehungsweise waren- auf der Baar vorhanden. Die gut erhaltenen und größeren Moore sind inzwischen alle als Naturdenkmale oder Naturschutzgebiete ausgewiesen. Neben dem Schwenninger Moos sind auf der Baar und im angrenzenden Aitrachtal noch zwei weitere große Moorkomplexe vorhanden.

Benachbarte Schutzgebiete gilt es zu vernetzen

Das Zollhausried bei Blumberg ist ein bis zu sechs Meter mächtiges Niedermoor am Beginn des Aitrachtals. Die größte Vermoorung der Baar, das Birkenried-Mittelmess, liegt östlich von Pfohren. Die insgesamt 214 ha große Riedlandschaft im Westen des Unterhölzer Waldes und die angrenzenden Feuchtgrünländer sind ein überregional bedeutendes Brut- und Rastgebiet für Vögel. Neben diesen inzwischen unter Schutz stehenden großen Moorkomplexen gab es auf der Baar jedoch auch Moore, die unwiderruflich verloren gegangen sind. Kaum jemand wird vermuten, dass sich in der Senke westlich von Schura bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts ein 50 ha großes Moor befand.

Landwirtschaft und Tourismus
Foto: Manton

Im Einklang mit der Natur wirtschaften

Der Dreiklang des Erfolgs für den ländlichen Raum, das ist das Zusammenspiel von Landwirtschaft, Umweltschutz und Tourismus. Seit der ersten Stunde des Umweltzentrums sind Verantwortungsträger dieser Themenbereiche in unsere Arbeit eingebunden.

Der Dreiklang des Ländlichen Raums

Ein praktisches Beispiel dafür ist das Schwenninger Moos mit dem Neckarursprung, ein touristischer Höhepunkt unserer Region. Besucherlenkung, Sensibilisierung, Zugänglichkeit und Offenhaltung der Flächen durch Beweidung in Kooperation mit der örtlichen Landwirtschaft und durch die vierbeinigen Naturschützer, die Moorschnucken des BUND.

Landwirtschaft und Naturschutz arbeiten zusammen

Aufgrund seiner geographischen Lage ist das Thema ökologisch verträglicher Tourismus für das Umweltzentrum Schwarzwald Baar Neckar ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt. Dabei wird auch das Thema Elektromobilität einen breiten Raum einnehmen.

Die heimische Landwirtschaft ist ein weiteres wichtiges Anliegen des Umweltzentrums. Wir werden die natürlichen Grundlagen für Ackerbau und Viehzucht erklären, mit Schwerpunkt auf den besonderen Bedingungen von Schwarzwald und Baar und wir wollen Verständnis dafür wecken, dass eine verantwortungsvolle und nachhaltige Landwirtschaft nicht nur eine ethische Pflicht gegenüber Mensch und Tier ist, sondern auch ihren gebührenden Preis hat. Dabei werden wir regionale Konzepte zur Direktvermarktung besonders herausstellen.

Leckeres, das man probiert haben muß

Vielfältig ist das Angebot der Landwirte und Hofläden in unserer Region: Käse und Wurstspezialitäten, Bauernbrot, Most und Selbstgebranntes. Leckeres, das man probiert haben muß. Wir vom Umweltzentrum werden diese Vielfalt noch bekannter machen.

Nachhaltigkeit in der Wirtschaft

Mehr als nur Naturschutz

Über die klassischen Kernaufgaben eines Umweltzentrums hinaus sehen wir nachhaltiges, technisches und wirtschaftliches Handeln als untrennbaren Bestandteil eines verantwortlichen Umganges mit der Umwelt an. Ein wichtiges Ziel des Umweltzentrums ist es daher, den Besuchern die Grundlagen eines solchen Handelns zu erläutern und vorbildliche Anwendungsbeispiele in der Region sichtbar zu machen.
Klimawandel, Klimaschutz und Energiewende geben den erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz von Gebäuden, Anlagen und Fahrzeugen eine neue Bedeutung. Nachhaltiges Wirtschaften sowie die dazu notwendigen Technologien sind inzwischen zu einem zentralen Thema für die gesamte Gesellschaft geworden. Was dies jedoch für das ganz konkrete Handeln des Einzelnen bedeutet, ist in der Öffentlichkeit vielfach noch nicht genügend bekannt. Diesem Informationsdefizit will das Umweltzentrum Schwarzwald Baar Neckar abhelfen.

Ein Netzwerk der Kompetenzen entwickeln

Zu diesem Zweck wollen wir das Umweltzentrum zu einer Plattform für Industrie und Gewerbe in der Region machen und dabei ein Netzwerk von Umweltkompetenzen aufbauen. Demonstrationsprojekte für die Nutzung erneuerbarer Energien durch Stadtwerke und Bürgerenergiegenossenschaften, sowie vorbildliche Konzepte und Anlagen innerhalb von Industriefirmen werden im Umweltzentrum erläutert und können in Zusammenarbeit mit interessierten Betreibern auch zum Ziel von industrietechnischen Besucherprogrammen werden, die ihren Ausgang am Umweltzentrum nehmen.

Die Herausforderungen von Energiewende und Klimawandel bieten gerade den Unternehmen und Hochschulen in unserer Region aufgrund ihrer Kompetenz und Ausrichtung gute Chancen für wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Erfolg. Viele der heimischen Firmen sind aber als Zulieferfirmen nicht in der öffentlichen Wahrnehmung durch direkt sichtbare Endprodukte präsent.

Ausstellungen und Veranstaltungen

Die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt kann nur verstehen, wer die Zusammenhänge kennt.

Bildung ist die Basis für erfolgreichen Natur- und Umweltschutz, der ohne ein Grundverständnis für das Leben auf unserem Planeten nicht möglich wäre. Spezialisten aus Lehre und Wirtschaft, geben ihr Wissen an die jungen Generationen weiter. Das Umweltzentrum auf der Möglingshöhe in Schwenningen bietet dazu ideale Voraussetzungen.

Wir bieten einen Raum zum Ausprobieren, Anfassen und Erleben!

Das Umweltzentrum Schwarzwald Baar Neckar ist unter anderem eine Bildungseinrichtung, in der schulartübergreifende Kurse in den Bereichen Umwelt-, Natur- und Klimaschutz angeboten werden. Ziel ist es, junge Menschen für den Umweltschutz zu sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten der praktischen Umsetzung im Alltag Aufzuzeigen.

Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich auch praktisch z.B. mit Experimenten mit verschiedenen Umweltthemen auseinander zu setzen. So können sie Zusammenhänge verstehen lernen und Möglichkeiten zur Erhaltung der Umwelt und der Natur kennenlernen. Sie sollen durch die im Bereich Umwelt angebotenen Kurse für die Thematik sensibilisiert und aktiviert werden, sodass zukünftig eine aktivere Auseinandersetzung mit Umwelt- und Natur-Themen im Alltag gewährleistet werden kann.

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